Folgenutzung

Die Kenntnis und Berücksichtigung der konkreten Flächennutzung ist die Grundlage der Gefährdungsabschätzung und notwendige Voraussetzung zur Ableitung von Maßnahmen zur Gefahrenabwehr oder Sanierung einer Fläche. Bei vorgenutzten Flächen erfordert deren Entwicklung die Kenntnis einer bekannten Folgenutzung oder die Berücksichtigung konkreter städtebaulicher Vorgaben (Flächennutzungsplan, Baurecht, etc.).

Bei bekannter Folgenutzung ergibt sich bei der Baugrundaufbereitung die Möglichkeit, am Standort durch den Gebäuderückbau gewonnene Materialien (z.B. Bauschutt, RCL-Material) als Baustoff zu verwerten. Bei großen Flächen unterschiedlicher Vornutzung oder einer komplexen Belastungssituation findet das Bodenschutzrecht Anwendung und ist dann die rechtsverbindliche Grundlage zum Umgang mit Kontaminationen des Untergrundes und zum Umgang mit beim Flächenrecycling gewonnenen Materialien.

Durch die Einbeziehung der Baureifmachung in den Planungs- und Entwicklungsprozess vorgenutzter Flächen werden Synergien erzeugt, die oft eine erhebliche Kostenreduzierung beim Flächenrecycling ermöglichen. Unsere Erfahrung bei derartigen Projekten zeigt, dass so, trotz vorhandener Bodenverunreinigungen, höherwertige Nutzungen auf vorgenutzten Flächen ermöglicht werden können, was sich zudem kostenwirksam auf die Entwicklung auswirken kann.

letzte Aktualisierung: 24 Nov. 2006

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