Rückbau

Zu Beginn jeder Planung eines Gebäuderückbaus steht eine Bauaktenauswertung und Standortbesichtigung zur Erfassung nutzungsbedingter Verunreinigungen der Gebäudesubstanz und allgemein entsorgungsrelevanter Baustoffe wie z.B. Asbestzementplatten oder PCB haltiger Fugenmaterialien. Auf der Basis der recherchierten Bauschadstoffe sowie der Massenabschätzung der Bausubstanz erfolgt erforderlichenfalls unter Hinzuziehung eines Baustatikers die Erarbeitung eines Rückbau- und Entsorgungskonzeptes unter Berücksichtigung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG).

Die detaillierte Rückbauplanung mit einer Abschätzung der anfallenden Baumassen gibt dem Bauherrn bereits bei der Planungsphase Kostensicherheit und stellt bei der Ausführung einen geordneten Rückbau mit der erforderlichen Separierung der kontaminierten Materialien und einen stufenweisen Gebäudeabbruch unter Beachtung des Arbeitsschutzes sicher.

Bei Flächenrecyclingmaßnahmen kann unter Beachtung der bodenmechanischen Anforderungen der Folgenutzung häufig sauberes mineralisches Abbruchmaterial nach einer Aufbereitung zu Recyclingmaterial als Baustoffsubstitut verwendet werden. Die sorgfältige Planung und Übernahme der Bauleitung bei der Rückbaumaßnahme stellen wichtige Bausteine zum effizienten Ablauf des Gebäudeabbruchs und der termingerechten Einbindung in die Gesamtmaßnahme dar.

letzte Aktualisierung: 21 Dec. 2006

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